RKG Reilingen/Hockenheim ist Meister der Regionalliga und Aufsteiger in die Bundesliga.

(T.P.) Mit einem „Start-Ziel-Sieg“ sicherte sich die RKG Reilingen/Hockenheim die Meisterschaft in der Regionalliga Baden-Württemberg in einem packenden Finale am letzten Kampftag.

Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Laier stand seit dem ersten Kampftag an der Tabellenspitze und verteidigte diese – wenn auch nur knapp – bis zum Schluss. Im abschließenden Derby beim KSV Schriesheim gab es einen 18:15-Erfolg, während parallel der ärgste Verfolger, ASV Schorndorf sein Glück in Viernheim suchen musste. In der Begegnung gegen Schriesheim waren bei jeweils 5 Einzelsiegen auf beiden Seiten die hohen Erfolge in den unteren Gewichtsklassen, sowie der kampflose Sieg von Ludwig Weiß in der 80 kg-Klasse ausschlaggebend. Nun wartet auf den ehemaligen Deutschen Mannschaftsmeister von 1982 das große Abenteuer Bundesliga. Der ASV Schorndorf löste seine schwere Aufgabe beim SRC Viernheim ebenfalls mit einem 17:13, hoffte aber vergeblich auf einen Ausrutscher des Tabellenführers. Das Team um Sascha Niebler und Toni Seifert bot dem württembergischen Favoriten einmal mehr einen großen Kampf, war fünfmal erfolgreich in den mittleren Klassen und beendet die Saison auf Platz fünf der Tabelle.

AV Germ. Sulgen - TuS Adelhausen II  21 - 11
KSV Schriesheim - RKG Reilingen-Hockenheim  15 - 18
KSV Hofstetten - KSV Tennenbronn  25 - 9
SRC Viernheim - ASV Schorndorf  13 - 17
AB Aichhalden - WKG Weitenau - Wieslet  12 - 11

 

In der Oberliga ging es zum Abschluss nur noch um die Plätze hinter dem bereits seit einer Woche feststehenden Meister ASV Ladenburg. Dabei konnte sich der RSC Eiche Sandhofen mit einem hauchdünnen 19:18 gegen die SVG Nieder-Liebersbach die Vizemeisterschaft sichern – eine starke Leistung angesichts des sehr dünnen Kaders über die komplette Saison. Der Drittplatzierte KSV Ispringen musste bei seinem Gastspiel bei der KG Laudenbach/Sulzbach auf seinen Siegringer Vasile Dobrea verzichten und verlor gegen die hochmotivierte Bechtel-Truppe mit 14:15. Ladenburg war standesgemäß klar mit 4:35 beim Absteiger KSV Kirrlach erfolgreich, während sowohl der AC Ziegelhausen (21:9 gegen den KSV Ketsch), als auch der KSV Malsch (17:13 gegen den KSV Hemsbach) zu Achtungserfolgen vor heimischer Kulisse gelangten.

KSV Kirrlach - ASV Ladenburg  4 - 35
RSC Eiche Sandhofen - SVG Nieder-Liebersbach  19 - 18
AC Ziegelhausen - KSV Ketsch  21 - 9
KG Laudenbach/Sulzbach - KSV Ispringen  15 - 14
KSV Malsch - KSV Hemsbach  17 - 13

 

Der SV Germania Weingarten ließ in der Verbandsliga nichts mehr anbrennen und sicherte sich Meisterschaft und direkten Wiederaufstieg durch ein klares 28:9 gegen den SV 98 Brötzingen, während Verfolger KSC Graben-Neudorf kampffrei war und nicht mehr in den Titelkampf eingreifen konnte. Der ASV Bruchsal beendete eine sehr durchwachsene Runde mit einem versöhnlichen 28:12 gegen die Reserve der SVG Nieder-Liebersbach und schloss auf Platz 5 ab. Die zweite Mannschaft des SRC Viernheim schaffte es einmal mehr nicht, komplett anzutreten und unterlag so bereits an der Waage dem Drittplatzierten KSV Berghausen mit 0:36. Im Freitagskampf war der KSV Östringen dem Aufsteiger ASV Eppelheim mit 32:4 hochüberlegen und erkämpfte sich am Ende Platz vier.

KSV Östringen - ASV Eppelheim  32 - 4
ASV Bruchsal - SVG Nieder-Liebersbach II  28 - 12
SRC Viernheim II - KSV Berghausen  0 - 36
SVG 04 Weingarten - SV 98 Brötzingen  28 - 9

 

Der KSV Hemsbach II ist Meister der Landesliga, Gruppe 1 und gestaltete auch seine letzte Begegnung beim KSV Malsch II mit 38:16 siegreich. Ladenburg II gewann beim KSV Kirrlach II mit 37:19 und die Reserve der KG Laudenbach/ Sulzbach siegte gegen den KSV Ispringen II mit 36:20.

In der Landesliga, Gruppe 2 wurde die Begegnung des RSC Mannheim-Schönau gegen den bereits feststehenden Meister ASV Daxlanden abgesagt.