Nordbadens WM-Starter vor erwartet schweren Aufgaben.

(T.P.) Bei den Weltmeisterschaften der Ringer in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan greifen die drei nordbadischen Starter erst ab Morgen in das Geschehen ein und stehen dabei vor den erwartet schwierigen Herausforderungen.

Bis dato konnte der Deutsche Ringer Bund (DRB) bereits vier Olympiaqualifikationen realisieren; Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler (Platz 3 bis 67 kg GR), der Olympia-Dritte von 2016 Denis Kudla (Platz 3 bis 87 kg GR) und Eduard Popp (Platz 5 bis 130 kg GR) bei den Männern, sowie Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken (kämpft um Bronze bis 76 kg) bei den Frauen haben ihr Ticket für Tokio 2020 bereits gelöst.

Ab Morgen kämpft Luisa Niemesch (SV Germania Weingarten) in der Klasse bis 62 kg im Starterfeld von 32 Teilnehmern um ihre erneute Olympia-Teilnahme. Mit der Japanerin Yukako Kawai hat sie allerdings bereits in der ersten Runde eine der Top-Favoritinnen als Gegnerin.

Auch bei den Freistilern geht es ab Donnerstag zur Sache. Hier hat es Horst Lehr (SRC Viernheim) in der Klasse bis 57 kg sogar mit 36 Startern zu tun und trifft in der ersten Runde auf den Israeli Daniel Popov, der eher schwierig einzuschätzen ist.

Achmed Dudarov (SV Germania Weingarten) steigt erst am Samstag in der Klasse bis 86 kg in den Wettkampf ein.