Am Verbandstag des Nordbadischen Ringerverbands (NBRV) haben am Samstag, den 27.06.2020, 20 der 22 an der Verbandsrunde teilnehmenden Vereine gegen die Durchführung der Verbandsrunde gestimmt. 

Das Präsidium des NBRV hatte vorab Rahmenbedingungen und ein Konzept erarbeitet und an die Vereine verteilt, welches unter anderem den Erlass der Start- sowie Reduktion der Kampfrichtergebühren, reduzierte Auflagen bezüglich Mannschaftsstärke und Optionen zur eventuellen terminlichen Gestaltung enthielt. Die Vereine äußerten jedoch neben den finanziellen Bedenken auch Ängste über evtl. Probleme der Hallenkapazitäten, der Gesundheit der Sportler, Zuschauer und aller Helfer und anderen unbekannten Parametern. Dementsprechend, dem klaren Votum der Vereine folgend, wird die Verbandsrunde 2020/21 in allen Nordbadischen Ringerligen abgesagt. Das Präsidium des Nordbadischen Ringerverbands hat für diese Entscheidung, die Bedenken und Ängste der Vereine, vollstes Verständnis.

Da momentan niemand den weiteren Verlauf von COVID-19 voraussehen kann, wollen die Vereine noch weiter abwarten und intern prüfen, ob und in welchem besonderen Rahmen eventuell im Herbst gerungen werden könnte. Die Entscheidung der Vereine bis zum 31.08.2020 wird der NBRV unterstützen, egal ob 2020 Mannschaftsringen stattfinden kann oder erst wieder in 2021 die Verbandsrunde. Das Augenmerk des Verbands wird sich jetzt auf seine Kaderathletinnen und -athleten richten, um diesen die Möglichkeit zu geben, sich trotz aller Widrigkeiten und Einschränkungen auf eventuell noch 2020 anstehenden Einsätze und auf die kommenden Einzelmeisterschaften in 2021 bestmöglich vorzubereiten.

Ralph-Jens Schmidt

Präsident des NBRV