Großer Optimismus beim Verbandstag der nordbadischen Ringer

(T.P.) Am vergangenen Samstag fand der 74.Verbandstag des Nordbadischen Ringer Verbandes (NBRV) statt. Gastgeber war der KSV Östringen, der Dank eines guten Hygienekonzeptes mit großzügiger Bestuhlung und Testpflicht der Teilnehmer für einen reibungslosen und Corona-regelkonformen Ablauf sorgte. Alle 27 nordbadischen Vereine waren erschienen und wurden durch das Präsidium des Verbandes umfassend über das abgelaufene Jahr, sowie über die Herausforderungen in der Zukunft informiert.

Präsident Ralph Schmidt betonte in seinem Jahresbericht die gute Zusammenarbeit der drei Landesverbände Nordbaden, Südbaden und Württemberg in der ARGE BW, wies aber zugleich auf die großen Herausforderungen bei der Entwicklung des Leistungssports hin. Hier gilt es, in Zukunft noch enger zusammenzuarbeiten, noch zielgerichteter und effizienter zu sein, um alle Vorgaben seitens des Landessportverbandes zu erfüllen und damit auch langfristig die Finanzierung des Sportbetriebes abzusichern.

Hier steht der NBRV seit geraumer Zeit auf einer soliden finanziellen Basis und der Finanzreferentin Silvia Hilkert wurde erneut eine hervorragende Arbeit durch die Kassenprüfer bescheinigt.

In sportlicher Hinsicht geht es stetig voran, auch wenn coronabedingt der Trainings- und Wettkampfbetrieb empfindlich beeinträchtigt wurde. Zum Einen konnte durch die Initiativen der Jugendreferentin Jaqueline Schellin und der Landestrainer immer ein, der Situation angepasstes Trainingsprogramm für die Kadersportler angeboten werden. Zum Anderen gab es auch wieder internationale Einsätze nordbadischer Sportler im Rahmen der DRB-Nationalteams. Die Teilnahmen von  Luisa Niemesch und Achmed Dudarov an den Olympia-Qualifikationsturnieren, sowie ein guter 7.Platz von Sebastian Schmidt bei der U23-EM und aktuell die Teilnahme von Jeremy Weinhold an der Kadetten-EM seien hier stellvertretend genannt. Man sieht auch erste positive Effekte aus der Konzentration der Trainingsarbeit am Olympiastützpunkt in Heidelberg, wo ja seit März mit Michael Böh ein neuer hauptamtlicher Trainer eingesetzt ist.

Die Verbandsrunde für diese Saison wurde ja bereits im Vorfeld bei der Technischen Tagung geplant und wird auf Wunsch der Vereine mit neuem Modus vom 04.09. bis 18.12.2021 durchgeführt. Nach heutigem Ermessen sieht Sportreferent Hardy Stüber einem planmäßigen Start der Runde positiv entgegen – auch sind bis zu 250 Zuschauer unter Wahrung der Abstandsregeln zugelassen.

Es gab seitens der Vereine noch einige Fragen zu Details der Durchführung, die überwiegend direkt geklärt werden konnten.

Festzustellen bleibt, dass nach gut 18 Monaten Pandemie große Freude darüber herrscht, dass wieder trainiert werden kann und mit den Deutschen Meisterschaften der Junioren, A- und B-Jugend auch die ersten Wettkämpfe ab Juli wieder auf dem Programm stehen. Dies und die in drei Monaten beginnende Verbandsrunde stimmten alle Beteiligten – Vereine und Verband – optimistisch und lassen mit großer Zuversicht in die sportliche Zukunft des Ringkampfsports in Nordbaden blicken.