Nordbadens Kampfrichter machen sich fit für die kommende Verbandsrunde

 

 

 

(T.P.) Im Rahmen der Vorbereitung der nordbadischen Ringer für die Deutschen Meisterschaften am Olympiastützpunkt in Heidelberg konnten sich auch die Kampfrichter nach gut eineinhalb Jahren wieder „in Form“ bringen. Die Landestrainer Michael Böh (griechisch-römisch) und Günter Laier (Freistil und Frauen) hatten ihre potenziellen Kandidaten für die Titelkämpfe der Junioren (17-20 Jahre) in Hohenlimburg / NRW (griechisch-römisch) und Rimbach / HES (Freistil und Juniorinnen) zu einem Tageslehrgang nach Heidelberg beordert, um die letztendlichen Nominierungen für diese Titelkämpfe vom 30.07-01.08. vornehmen zu können.

Parallel hierzu hatte Kampfrichterreferent Wolfgang Spänle seine Kampfrichter zu einem ersten Lehrgang seit 2019 eingeladen, um über die aktuellen Regelanpassungen zu informieren, allgemeine Fragen zu Punktvergabe und Auslegung von Kampfsituationen zu klären und natürlich nach eineinhalb Jahren Mattenabstinenz auch wieder die Praxis auf der Matte zu schulen. Nach Theorieteil und Mittagspause (die man sehr gerne zum langersehnten Wiedersehen und Meinungsaustausch nutzte), stellten die Trainer mehrere, teils hochklassige Kampfpaarungen zusammen, die von den anwesenden Kampfrichterkollegen geleitet und anschließend ausführlich besprochen wurden.

Nach einhelliger Meinung aller Beteiligten war dies eine gelungene Veranstaltung, da vor Allem die Praxis auf der Matte – neun Wochen vor Beginn der Verbandsrunde – einen großen Stellenwert besitzt.

Bereits am kommenden Samstag, 10.07. gibt es eine weitere Gelegenheit hierzu, wenn sich die Ringer der A- und B-Jugend zu ihrem DM-Sichtungslehrgang an gleicher Stelle treffen.

Ein Abschlusslehrgang mit theoretischer Prüfung soll dann kurz vor Beginn der Runde Anfang September das Programm abrunden.