Christoph Heckele

(34 Jahre / ASV Ladenburg)

 

 Wann hast Du mit dem Ringen angefangen?

  • 1993 mit 6 Jahren

 Wie bist Du zum Ringen gekommen und was ist der Grund, warum Du beim Ringen geblieben bist?

  • Durch Freunde in der 1. Klasse, die schon im Ringen waren. Weil alle meine Freunde beim Ringen waren und wir alle zusammen Erfolge feiern konnten. Und auch als ich als Kampfrichter tätig war und mein ganzer Freundeskreis noch aktiv in der Bundesliga oder Regionalliga auf der Matte stand, so dass es eigentlich kein Wochenende ohne Ringen gab.

 Seit wann bist du Kampfrichter?

  • Seit 2002

 Was hat dich dazu bewogen Kampfrichter zu werden?

  • Durch eine Schulterverletzung musste ich meine Ringerschuhe früh an den Nagel hängen. Um weiter beim Ringen dabei zu sein, wurde ich Kampfrichter

 Wie lief die Ausbildung zum Kampfrichter?

  • Durch unsere damaligen Kampfrichter (Faßbender und Henze) wurde ich direkt mit zum Lehrgang auf die Sportschule Schöneck mitgenommen. Dort habe ich ohne viel Vorbereitung die Prüfung mitgeschrieben und direkt ein gutes Ergebnis erzielt. Beim Turnier in Kirrlach war dann der erste Einsatz auf der Matte, worauf ich meine Kampfrichterlizenz erhalten habe. Aber das Lernen hört nie auf. Denn nur wer die Theorie beherrscht kann gute Leistungen auf der Matte abliefern.

 Welche „Erfolge“ hast du als Kampfrichter bisher erreicht?

  • Prüfung zur Bundeslizenz 2010, Teilnahme in den Playoffs der Bundesliga

 Was war bisher dein schönster Kampf, oder dein schönstes Erlebnis als Kampfrichter?

  • Ein bestimmter Kampf hier hervorzuheben ist schwer. Aber Kämpfe in den Playoffs der Bundesliga oder Derbys mit fast 1000 Zuschauern sind da schon was besonders. Am schönsten ist für mich immer, wenn beide Mannschaften oder Ringer von der Matte gehen und beide mit der Kampfrichterleistung zufrieden sind.

 Was gefällt dir am Kampfrichterwesen außerhalb der Matte?

  • Ganz klar die Treffen an Lehrgängen oder Meisterschaften mit Kampfrichterkollegen aus ganz Deutschland. Auch sind schon manche Reisen zu Welt oder Europameisterschaften mit anschließendem Urlaub mit Freunden aus dem Kampfrichterwesen entstanden.