Ismail Denel

(55 Jahre / KSV Hemsbach)

 

 Wann hast Du mit dem Ringen angefangen?

  • 1990 beim KSV Hemsbach.

 Wie bist Du zum Ringen gekommen und was ist der Grund, warum Du beim Ringen geblieben bist?

  • Ringen war in meiner Heimat eine unserer Volkssportarten, hier in Deutschland kam ich durch die Cousins meiner Frau dazu. Ich bin dabeigeblieben, da ich die Sportart liebe, meine Kinder ebenfalls den Sport ausgeführt haben, z.B. Erkan ringt immer noch und der Rest der Familie meiner Frau.

 Seit wann bist du Kampfrichter?

  • Seit ungefähr 2005

 Was hat dich dazu bewogen Kampfrichter zu werden?

  • Ich bin in Berührung damit gekommen, da meine Kinder gerungen haben und der Hemsbacher Trainer (Ismail Güner) mich dazu ermuntert hat (obwohl ich so schlecht Deutsch gesprochen habe).

 Wie lief die Ausbildung zum Kampfrichter?

  • Sehr schwer (immer noch wegen meinen Deutschkenntnissen im schriftlichen Bereich). Die Ausbildung sah ich, persönlich, als „Hobby“ an, da ich mit sehr viel Spaß an die Sache gehe, weshalb die Zeit sehr schnell vergeht.

 Welche „Erfolge“ hast du als Kampfrichter bisher erreicht?

  • Mein „Erfolg“ ist, dass ich überhaupt als Kampfrichter tätig sein darf, trotz meiner schlechten Deutschkenntnisse. Ich bin weiterhin sehr ehrgeizig und hoffe, dass ich in meiner Laufbahn noch höhere Erfolge erreichen werde.

 Was war bisher dein schönster Kampf, oder dein schönstes Erlebnis als Kampfrichter?

  • Einer meiner schönsten Kämpfe, die ich leiten durfte, war an einem Erstlingsturnier in Schriesheim. Beide meiner Kinder waren zu dem Zeitpunkt im Finale und haben gegeneinander gerungen. Leider hat mein Favorit (meine Tochter) verloren.

 Was gefällt dir am Kampfrichterwesen außerhalb der Matte?

  • Die Kommunikation mit meinen Kampfrichterkollegen. Der Respekt, welche die Sportler und ihre Familien einem schenken. Und um ehrlich zu sein, gefallen mir die kleinen Diskussionen außerhalb der Matte, denn da weiß man, ob man was richtig oder falsch gemacht hat.