Hartlieb G 056Er war einst einer der Dienstältesten Landestrainer innerhalb des DRB: Günther Hartlieb vom KSV Östringen, Trainer des Nordbadischen Ringer-Verbandes (NBRV) von 1965 bis 1999, feiert am 9. Mai seinen 80. Geburtstag.
Als 12-jähriger begann Hartlieb mit dem Ringkampfsport beim KSV Östringen. Mehrfach war er badischer Jugend- und Juniorenmeister, ehe er 1965 die Ausbildung zum Fachübungsleiter absolvierte und Landestrainer des NBRV wurde. Danach folgte 1969 eine zweijährige Ausbildung zum Turn-und Sportlehrer. Lange Jahre war Hartlieb Assistenztrainer des Deutschen Ringer-Bundes und nahm an zahllosen Welt- und Europameisterschaften sowie den Olympischen Spielen 1972 in München, 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona. Hartlieb brachte eine Reihe erfolgreiche Athleten heraus wie z.B. Georg Schwabenland, den zweifachen Europameister und die Olympiastarter Fritz Niebler und Martin Herbster. Mit dem KSV Wiesental feierte er 1984/85 die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.
Zu Hartliebs schönsten Erlebnissen zählte die deutsche Juniorenmeisterschaft 1987 in Oldenburg, wo seine Schützlinge fünf von zehn zu vergebenden Titeln errangen. Seine eigenen „Schützlinge" vom KSV Östringen glänzten bei der Deutschen Schülermeisterschaft 1974 in Salzgitter mit Titelgewinnen durch Bernd Külsch, Heinz Pfeifer und seinem eigenen Sohn Horst Hartlieb. Noch heute ist Günther Hartliebs sportlich für seinen Heimatverein KSV Östringen, den er von 1970 bis 1974 als 1. Vorsitzender führte, aktiv: Viermal in der Woche hält er Übungsstunden für Senioren ab und ist zudem für die Pressearbeit zuständig.
 
Peter Weber
   

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