Nach Ende aller Deutschen Einzelmeisterschaften des Jahres 2014 hat der Referent des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) Wolfgang Stampp eine Auswertung vorgenommen. Dabei liegen die Ringer aus Südbaden mit 665 Punkten klar in Front. Auf Rang Zwei folgt Bayern (586) vor Württemberg (544), Hessen (469) und Nordbaden (407). Diese Bilanz für die Ringer des NBRV als relativ kleiner Landesverband kann sich durchaus sehen lassen. Hinter dem NBRV folgen unter den 19 Landesverbänden Nordrhein.-Westfalen (349), Sachsen (344), Brandenburg (339) sowie das Saarland, wo viel Geld durch Toto-Lotto in den Spitzensport gesteckt wird, mit 294 Punkten. Schlusslichter sind auf Rang 18 und 19 Hamburg und Schleswig-Holstein, wo der Ringkampfsport kaum betrieben wird.
Auch bei den Medaillengewinnen rangiert Nordbaden auf Platz Fünf mit 26 Medaillen, davon zehnmal Gold und je achtmal Silber und Bronze. Klar führend auch hier Südbaden mit 52 Medaillen vor Bayern (35), Württemberg und Hessen mit jeweils 29. Hinter dem NBRV folgen Brandenburg (22), Sachsen (21), Saarland (19) und Nordrhein-Westfalen (18). Interessant die Starterzahlen der einzelnen Verbände bei Deutschen Meisterschaften. Mit 137 stellte Württemberg die meisten Teilnehmer vor Bayern (136), Südbaden (120), Hessen (116) und Nordbaden (110). Die Vereinsauswertung ergab für den NBRV folgende Rangliste: 1. SV Germania Weingarten (78 Punkte), 2. KSV Schriesheim (44), 3. KSV Kirrlach (35), 4. RSC Laudenbach (31), SVG Nieder-Liebersbach (29), RKG Reilingen/Hockenheim (26) und KSV Sulzbach (25). Für den NBRV konnten in diesem Jahr folgende Athleten/innen den Titel eines Deutschen Meisters erkämpfen: Adam Juretzko, Marcel Ewald, William Harth, Luisa Niemesch (alle SVG Weingarten), Sebastian Schmidt (KSV Schriesheim), Celine Mehner (KSV Kirrlach), Marcel Scheid (SVG Nieder-LIebersbach), Scott Gottschling (RKG Reilingen/Hockenheim), Arian Güney (KSV Ispringen) sowie Florian Scheuer (RSC Laudenbach).
   

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