KSV Ispringen muss sich mit „Vize“ begnügen

Es war ein spannender Finalrückkampf um die deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft: Am Ende holte sich der SV Germania Weingarten trotz der 11:13 Niederlage beim KSV Ispringen den Titel, es war sein insgesamt dritter nach 2011 und 12. Weingarten hatte im Vorkampf mit 13:9 vorgelegt, was der KSV Ispringen vor über 2000 Ringerfans in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle nicht mehr aufholen konnte. Für den Weingartener Triumph waren bei lediglich vier Einzelsiegen schon in den Auftaktkämpfen Fliegengewichtler Thomas Rönningen und Schwergewichtler Magomedgadzhi Nurov mit entscheidend: Rönningen fertigte Ibrahim Fallacara mit 9:1 (3:0 Wertung) ab und Nurov gab sich trotz 28 Kilo Nachteilen dem deutschen Meister Nick Matuhin „nur“ mit 0:1 (6:7) geschlagen. Auch Oliver Hassler (0:2 gegen den Esten Ardo Arusaar) und Ionut Panait (3:0 gegen Mohammed Yasin Yeter) erfüllten ihr „Soll“ zum 6:6 Pausenstand.
 
Dann gelang Michael Kaufmehl mit 1:0 die Revanche gegen William Harth für die Vorkampfniederlage, doch der starke Kubaner Alejandro Valdes machte mit David Wagner kurzen Prozess und brachte Weingarten mit 10:7 in Front. Weingartens Jan Rotter zog sich gegen den Schweden Zakarias Berg (0:2) besser als im Vorkampf aus der Affäre, ehe es zum entscheidenden Duell des erstmals bei Ispringen eingesetzten Serben Aleksandar Maksimovic gegen Weltmeister Frank Stäbler kam: Denkbar knapp und glücklich gewann Stäbler dieses Duell gegen den ehemaligen Vizeweltmeister mit 3:2 (1:0 Wertung) und Weingartens Vorsprung aus dem Vorkampf war nicht mehr einzuholen. Der Russe Kakhaber Kubezthy konnte mit seinem Schultersieg über Georg Harth für den KSV Ispringen den Ispringer Sieg auf 13:11 festlegen, doch in der Endabrechnung war Weingarten mit 24:22 knapp vorne.
 
Peter Weber
   

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