Datei 27.07.17 20 08 58Erst durch Videobeweis stand der Medaillengewinn fest

Ihren Auftaktkampf bei den Europameisterschaften der Kadetten/innen in Sarajevo hatte die Reilingerin Celine Mehner in der Klasse bis 43 kg mit 0:6 gegen die Russin Viktoria Aleksandrova mit 0:6 verloren, doch im Kampf um die Bronzemedaille gegen Viktoryia Apalonik aus Weissrussland war die 17-jährige, die künftig für den AC Ückerath (NRW) startet, hellwach.
Mit guten Konteraktionen konnte sie die Ansätze der Gegnerin immer wieder in aus dem Konzept: Nach einer schnellen 2:0 Führung kam die Weissrussin in die Oberlage und ging mit einem „Durchdreher“ mit 3:2 in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Mehner erneut ein Konter, verfehlte aber knapp den vorzeitigen Sieg. In Runde Zwei gelang der Gegnerin selbst ein Konter (4:5), doch in den Schlusssekunden der vierminütigen Kampfzeit setzte Mehner alles auf eine Karte und brachte mit einem Hüftzug ihre Gegnerin in die bedrohliche Rückenlage. Da wartete der Kampfrichter mit der Wertung sehr lange bis die Kampfzeit zu Ende war. Gegen die 4:5 Niederlage legte Bundestrainer Rainer Kamm sein Veto ein und verlangte über die „Challange“ den Videobeweis. Da wertete dann das Dreimann-Kampfgericht Mehners Aktion mit zwei Punkten, die sich überschwänglich über ihren 6:5 Sieg und damit den Gewinn der Bronzemedaille freuen konnte.
 
Peter Weber
   

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