Ihren bisher größten sportlichen Erfolg hat Luisa Niemesch vom SV Germania Weingarten bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Zagreb gefeiert: Die 19-jährige, die sich bei der EM in Katowice mit Rang Sieben in der Klasse bis 59 kg begnügen musste, startete ins WM-Turnier mit Schultersiegen über Sabrina Seidl (Österreich) und Patrizia Luizzi (Italien). Gegen die Pan-Amerika-Meisterin Kayla Miracle (USA) war sie gefordert, wo sie einen 0:2 Rückstand noch in einen 4:3 Sieg wandeln konnte. Im Halbfinale lag sie gegen die EM-Dritte Kriszta Incze-Tunde (Rumänien) bei 1:1 Punktgleichheit zurück, ehe Sie zu Beginn der Schlussminute mit einem Beinangriff zum 3:1 Sieg kam. Im Finale war jedoch die große Favoritin, Titelverteidigerin Risako Kawai aus Japan, die im Halbfinale Europameisterin Petra Olli (Finnland) mit 12:0 deklassiert hatte, ihre Gegnerin. Da hatte Niemesch jedoch keine Chancen und verlor vorzeitig – trotzdem herzlichen Glückwünsch für „Silber“. Erfolglos blieb in der Klasse bis 44 kg Laura Schmitt (KSV Kirrlach), die sich im Auftaktkampf der zweifachen Europameisterin Miglena Selishka (Bulgarien) mit 0:10 klar beugen musste. Pech hatte die für den KFC Leipzig startende Laudenbacherin Jenny Singer, die sich im Kampf gegen die spätere Weltmeisterin aus der Mongolei eine Schulterverletzung zuzog und aufgeben musste. PW
   
© Nordbadischer Ringerverband e.V.