Ein schlechtes Los bei Ringer-Weltmeisterschaft in Budapest

Die Auslosung für Jaqueline Schellin vom TV Mühlacker passte nicht ganz in ihr Konzept: Musste Schellin unter 17 Starterinnen bei der Weltmeisterschaft der nichtolympischen Gewichtsklassen in Budapest wohl nicht in die Qualifikation, doch im Achtelfinale traf sie in ihrem Auftaktkampf auf die Russin Irina Ologonova, der Europameisterin und Vizeweltmeisterin von 2015.

Nach Punkten war Schellin der starken Russin unterlegen, die am Ende aber das Finale erreichte und Schellin dadurch über die „Hoffnungsrunde“ wieder in den Kampf um die Bronzemedaille eingreifen konnte. Da schulterte sie die Türkin Burcu Kebic – Fünfte der Europameisterschaften – nach einer 6.4 Führung nach 3:51 Minuten. Im Kampf um den Einzug ins „kleine Finale“ war jedoch die Mongolin Davaasukh Otgontsetseg - Asienmeisterin 2016 und World-Cup-Gewinnerin von 2012 -zu stark für Schellin, die klar nach Punkten unterlag und sich am Ende mit Platz Acht begnügen musste.

 

Peter Weber

   
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